Maecenata Stiftung
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Wirtschaftliche Entwicklungstrends von Kunst und Kultur : Gutachten im Auftrag des Bundesministers des Innern / von Marlies Hummel; Cornelia Waldkircher

By: Contributor(s): Material type: TextTextSeries: Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung Schriftenreihe des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung ; 132Publisher: Berlin [u.a.] : Duncker & Humblot, 1992Description: XV, 300 S. graph. DarstISBN:
  • 342807582X
Subject(s): Online resources: Summary: Die Entwicklungstrends des Kulturbereichs entfalten sich spannungsreich. Die marktorientierten Bereiche befinden sich im Umbruch. Presse- und Zeitschriftenverlage weiten ihre Aktivitäten im Kampf um Publikum und Werbekunden in das Rundfunksystem aus, die öffentlich-rechtlichen Anstalten müssen sich diesem Wettbewerb stellen. Hinsichtlich derjenigen Bereiche, in denen staatlich geförderte Institutionen und Unternehmen überwiegen, zeichnen sich bereits jetzt - wie zu Beginn der achtziger Jahre - wiederum Strukturprobleme ab. Die Ursachen sind in den zukünftigen Konsolidierungsbemühungen der öffentlichen Haushalte zu suchen, die erfahrungsgemäß stets überproportional zu Lasten der Kulturausgaben gehen. Schwierigkeiten werden auch bei den Theatern und Orchestern sowie den MuseenSummary: auftreten, wenn die Folgelasten der Bau- und Renovierungswelle in den alten Bundesländern zu Tage treten. Eine verstärkte Finanzierung durch Unternehmen wird hier nur begrenzt Abhilfe schaffen können, zumal sich das Ausgabenwachstum der Unternehmen im Bereich Kunst und Kultur in den nächsten Jahren nur in abgeschwächter Form fortsetzen wird.
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Book Book Maecenata Bibliothek KB/300 KB 300 7 Available

Literaturverz. S. 288 - [301]

Die Entwicklungstrends des Kulturbereichs entfalten sich spannungsreich. Die marktorientierten Bereiche befinden sich im Umbruch. Presse- und Zeitschriftenverlage weiten ihre Aktivitäten im Kampf um Publikum und Werbekunden in das Rundfunksystem aus, die öffentlich-rechtlichen Anstalten müssen sich diesem Wettbewerb stellen. Hinsichtlich derjenigen Bereiche, in denen staatlich geförderte Institutionen und Unternehmen überwiegen, zeichnen sich bereits jetzt - wie zu Beginn der achtziger Jahre - wiederum Strukturprobleme ab. Die Ursachen sind in den zukünftigen Konsolidierungsbemühungen der öffentlichen Haushalte zu suchen, die erfahrungsgemäß stets überproportional zu Lasten der Kulturausgaben gehen. Schwierigkeiten werden auch bei den Theatern und Orchestern sowie den Museen

auftreten, wenn die Folgelasten der Bau- und Renovierungswelle in den alten Bundesländern zu Tage treten. Eine verstärkte Finanzierung durch Unternehmen wird hier nur begrenzt Abhilfe schaffen können, zumal sich das Ausgabenwachstum der Unternehmen im Bereich Kunst und Kultur in den nächsten Jahren nur in abgeschwächter Form fortsetzen wird.

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